Sa, 18. November 2017

Wildes Manöver

05.01.2015 12:54

Mann rammt bei Rückwärtsfahrt Motorrad und Autos

Wilde Szenen haben sich am frühen Sonntagabend im Wiener Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus abgespielt. Ein 49 Jahre alter, laut Zeugen betrunkener Autofahrer war mit seinem Wagen in einer Straße im Rückwärtsgang zunächst über ein Motorrad gefahren und danach in Schräglage auf einem weiteren geparkten Auto zum Stillstand gekommen. Fünf Fahrzeuge wurden bei dem wilden Manvöver beschädigt. Eine Gruppe von Augenzeugen hielt den Lenker, der danach flüchten wollte, bis zum Eintreffen der Polizei in Schach.

Der nicht alltägliche Vorfall geschah am Sonntag gegen 17.30 Uhr in der Oesterleingasse. Der 49-Jährige hatte im Rückwärtsgang laut Zeugen mit voller Absicht zunächst das Motorrad regelrecht umgemäht und war dann noch weiter auf das nächste dahinter geparkte Auto aufgefahren. Insgesamt fünf Fahrzeuge wurden bei der spektakulären Rückwärtsfahrt beschädigt.

Etwa zehn Anrainer und Passanten rannten daraufhin zum Ort des Geschehens und hinderten nach Angaben einer "Krone"-Leserin den Mann daran, aus dem Fahrzeug zu steigen und zu flüchten. In der Zwischenzeit wurde zudem die Polizei zum Einsatzort gerufen.

"Beschuldigter krallte sich mit den Händen ans Lenkrad"
Als die Beamten eintrafen, "krallte sich der Beschuldigte mit den Händen ans Lenkrad und wollte nicht aussteigen. Nur mit Mühe konnten die Polizisten den Fahrzeuglenker ins Freie ziehen und anschließend auf die nächste Polizeiinspektion bringen", berichtete Polizeisprecher Roman Hahslinger am Montag. Der 49-Jährige wurde festgenommen.

Über die tatsächlichen Hintergründe des Vorfalls ist noch nichts bekannt. Der 49-Jährige konnte bislang noch nicht einvernommen werden. Ihn erwarten unter anderem Anzeigen wegen schwerer Sachbeschädigung und wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

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