Di, 21. November 2017

Ursache geklärt

04.01.2015 13:19

Erneut stand Flüchtlingsheim in Flammen

Nur zwei Tage nachdem ein Asylheim in Niederösterreich in Flammen gestanden ist, ist auch in einer Flüchtlingsunterkunft in Kärnten Feuer ausgebrochen. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht zuhause - niemand wurde verletzt. Laut Polizei war das Feuer durch eine glühende Zigarette ausgelöst worden.

Die Polizei entdeckte am Freitag gegen 17.20 Uhr den Brand im obersten Geschoß eines Doppelhauses in der Klagenfurter Bahnstraße: Eine Dachwohnung stand in Vollbrand, aus dem Dachstuhl schlugen Flammen. Sofort wurde die Straße gesperrt. Die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren St. Ruprecht und St. Peter rückten mit 35 Mann an.

Flammen griffen auf Dachstuhl über
"Wir haben von außen über die Drehleiter und von innen Löschangriffe gestartet. Die Flammen griffen auf den Dachstuhl des angebauten Hauses über", so Einsatzleiter Martin Zmug. Zum Zeitpunkt des Brandes waren die sechs Bewohner nicht im Haus. "Zuerst war nicht klar, ob sich in der brennenden Dachwohnung noch jemand aufhält - dann gab es aber Entwarnung", so Zmug, der mit seinen Leuten das halbe Dach abdecken musste, um alle Glutnester löschen zu können.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt, der Sachschaden zum Nachteil einer 71-Jährigen ist aber beträchtlich. Wie die Polizei am Sonntag bekannt gab, konnte die Brandursache mittlerweile geklärt werden: So dürfte das Feuer durch eine glühende Zigarette ausgelöst worden sein.

Wie berichtet, hatte erst in der Silvesternacht ein Asylheim im niederösterreichischen Grünbach am Schneeberg gebrannt. Mehrere Bewohner wurden verletzt. Wie die Ermittlungen ergaben, dürfte ein Flüchtling das Feuer gelegt haben.

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