Do, 24. Mai 2018

Caps-Coach Pokel

31.12.2014 13:59

"Für meine Jungs brauche ich kein Gefängnis"

"Dort anschließen, wo wir im alten Jahr aufgehört haben." Das Ziel von Tom Pokel ist logisch. Seine Capitals reisen am Neujahrstag mit vier Siegen in Folge im Gepäck nach Graz, zum "Absteiger" der Eishockey-Liga: 13 der letzten 14 Partien gingen verloren. Da kann die Wiener nur ihr eigener Silvester-Kater gefährden.

"Ich kann niemanden einsperren. Für meine Jungs brauche ich kein Gefängnis", lacht Pokel. "Alle sind Profis, vernünftig, jeder weiß, worum es geht." Daher verordnete der Caps-Coach keine Sperrstunde, ließ seine Cracks gemeinsam ins neue Jahr feiern. Mit Maß und Ziel. Pokel selbst gönnte sich auch nur ein Essen mit der Familie, verbrachte den Abend mit Video-Studium. Damit Foucault und Co. auch im Bunker zünden.

Wo Center Deschamps wieder als Flügel stürmt, bis er die Wiener Taktik in der Defensive verinnerlicht hat. "Außerdem brauche ich ja nichts ändern", ist Pokel nach den letzten vier Siegen zufrieden. Während in Graz Weltuntergangsstimmung herrscht. Acht Pleiten in Folge, 13 der letzten 14 Partien verloren, von Platz zwei auf acht durchgereicht.

Seit die Steirer nicht mehr mit Try-out-Spielern (zwischenzeitlich waren es 13) wie wild jonglieren dürfen, stürzen sie ab. Das ohnehin fragwürdige "Experiment" ist gescheitert. Und ob Schleifer-Coach Bjorkstrand das Ruder noch herumreißen kann, ist zu bezweifeln. Was Pokel nicht kommentieren will: "Angeschlagene Gegner sind am gefährlichsten." Das gilt auch 2015.

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