Mi, 22. November 2017

Ehre für Entertainer

30.12.2014 16:04

Udo Jürgens: Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof

Udo Jürgens erhält ein Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof. Eine entsprechende Meldung des ORF Kärnten unter Berufung auf Jürgens Bruder Manfred Bockelmann bestätigte man am Dienstag im Büro des Wiener Kulturstadtrats Andreas Mailath-Pokorny. Einen Termin für die Beisetzung gebe es noch nicht.

Der 80-jährige Sänger war am 21. Dezember in der Schweiz bei einem Spaziergang zusammengebrochen und starb im Krankenhaus von Münsterlingen an Herzversagen. Familienmitglieder und enge Freunde hatten bereits am vergangenen Dienstag in Jürgens' Wahlheimat Abschied genommen, wo der Leichnam eingeäschert wurde.

Fans pilgerten scharenweise zu Abschied in Kärnten
Fans aus nah und fern nutzten indes im Klagenfurter Stadttheater die Möglichkeit, sich vom verstorbenen Entertainer zu verabschieden. Bruder Manfred Bockelmann hatte die Gedenkstätte am Dienstag im Foyer des Stadttheaters eingerichtet, verzichtete aber auf einen Auftritt. "Er möchte die Kameras meiden und bittet um Verständnis", ließ Jugendfreund Fritz Kuchler ausrichten, der Jürgens seit dem gemeinsamen Klavierunterricht im zwölften Lebensjahr kannte.

Karoline Meinhart aus Hausmannstätten bei Graz, die mit der Familie anreiste: "Eine schöne Sache, dass wir uns von ihm verabschieden können, es hätte sonst etwas gefehlt." Ganz persönliche Erinnerungen gab auch Waltraud Brown zum Besten: "Als ich 17 war, war er mit einem Bekannten bei uns zu Hause zu Besuch, es waren seine Anfangsjahre. Ich durfte sogar zu 'Jenny' mit ihm tanzen. Ganz ehrlich: Ich habe mich seit dem 21. Dezember noch nicht erfangen. So einen Entertainer wird es nie mehr geben."

Mehr Kondolenzbücher für Udo Jürgens?
Inzwischen setzt sich Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider für mehr Kondolenzbücher für den Verstorbenen ein. Laut einer Aussendung der Stadtpresse verschickt der FPÖ-Politiker Briefe mit einer entsprechenden Aufforderung an die Bürgermeister der anderen Landeshauptstädte wie auch an die Oberhäupter der deutschen Partnerstädte Dachau, Dessau und Wiesbaden.

Laut Stadtpresse hatten sich in den vergangenen Tagen "Tausende Personen" in das Kondolenzbuch der Stadt Klagenfurt eingetragen.

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