Mo, 11. Dezember 2017

Liegt im Wiener AKH

30.12.2014 16:10

Rudolf Hundstorfer bei Skiunfall schwer verletzt

Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat sich - wie die "Krone" Dienstag früh erfuhr - bei einem Skiunfall schwer verletzt. Der 63-jährige SPÖ-Politiker liegt mit einem Bruch im Bereich des Beckens im Wiener AKH. Eine Operation ist zwar nicht nötig, der Krankenhausaufenthalt dürfte aber rund zwei Wochen dauern. Genesungswünsche kamen unter anderem von Kanzler Faymann und Vizekanzler Mitterlehner.

Hundstorfer gehe es den Umständen entsprechend gut, erklärte die Sprecherin des Bundesministers gegenüber der "Krone". Den Jahreswechsel werde er jedenfalls im AKH verbringen müssen. Eine Operation sei zwar nicht nötig, der Spitalsaufenthalt dürfte aber rund zwei Wochen dauern. Danach werde Hundstorfer wohl noch eine Zeit lang Krücken benötigen.

Der 63-Jährige sei am Montag im niederösterreichischen Skigebiet Ötscher "ohne Fremdeinwirkung verkantet", hieß es. Erstversorgt wurde der Minister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz in Scheibbs - dort sei alles super gelaufen, ließ er ausrichten.

"Werde gesund, lieber Rudi"
Genesungswünsche kamen am Dienstagnachmittag von Bundeskanzler Werner Faymann und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos: "Wir wünschen dir, lieber Rudi, dass du rasch wieder gesund bist." Am wichtigsten sei es jetzt, sich mit aller Kraft der Behandlung der Verletzung zu widmen und sich Ruhe zu gönnen, um im neuen Jahr "wieder fit durchzustarten".

Auch ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner wünschte "gute und baldige Genesung". Im AKH erfahre der Sozialminister "beste medizinische Versorgung", ist sich Mitterlehner sicher. FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hofft "sehr, dass der Herr Minister bald wieder auf die Beine und von den Folgen seines Unfalls gut erholt zurück auf die politische Bühne kommt". Grünen-Chefin Eva Glawischnig sowie Team-Stronach-Klubobfrau Kathrin Nachbauer und NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker wünschten unisono "viel Kraft und Geduld".

Ans Pausieren denkt Hundstorfer indes offenbar nicht - er werde seine Arbeit "natürlich" vom Krankenhausbett aus fortsetzen.

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