Sa, 25. November 2017

ÖSV-Chefcoach warnt:

26.12.2014 09:30

„Jansrud zu schlagen, ist unheimlich schwierig!“

Gerade einmal 85 Stunden hat die Weihnachtspause im alpinen Ski-Weltcup der Herren gedauert. Bereits am Freitag ging es für Gesamtweltcup-Leader Kjetil Jansrud und Co. mit dem ersten Training für die Abfahrt in Santa Caterina weiter (siehe Infobox). Die ÖSV-Abfahrer kämpfen nach dem schlechtesten Start der Geschichte um den ersten Podestplatz der Saison. Keine derartigen Sorgen hat der Norweger Jansrud. Der 29-Jährige hat in den bisher sechs Speed-Rennen des WM-Winters vier Siege und zwei zweite Plätze geholt. "Jansrud derzeit zu schlagen, ist unheimlich schwierig", meinte ÖSV-Cheftrainer Andreas Puelacher.

Der Tiroler ist aber überzeugt, dass sich sein Team im Aufwärtstrend befindet: "Wir haben schnelle Teilzeiten. Topplatzierungen sind nur noch eine Frage der Zeit." Jansrud ist sich sicher, dass er mit dem Druck auf seinen Schultern auch in Santa Caterina gut umgehen wird: "Mir ist es egal, ob ich Favorit bin oder nicht. Ich will einfach nur schnell sein und das gelingt mir derzeit sehr gut."

Bormio-Aus lässt Reichelt das Herz bluten
Santa Caterina löst das nur 13 Kilometer entfernte Bormio als Austragungsort der letzten Herren-Abfahrt des Jahres ab. Bormio will die Tage rund um Weihnachten und Silvester ab sofort voll und ganz dem Tourismus widmen. Einigen Routiniers wie dem Salzburger Hannes Reichelt blutet darob ein wenig das Herz. "Um diesen Klassiker in Bormio ist es unheimlich schade. Das war eine der geilsten Abfahrten der Welt", meinte Reichelt, der 2012 auf der berüchtigten Stelvio-Piste gewonnen hatte.

Die Strecke in Santa Caterina ist nach der ehemaligen italienischen Skirennläuferin Deborah Compagnoni benannt. Unkenrufe einiger Athleten, wonach es sich auch um eine echte "Damen-Abfahrt" handle, wischte u. a. auch der neue FIS-Speed-Direktor Hannes Trinkl vom Tisch: "Im oberen Teil geht es ganz schön zur Sache. Die erste Minute hat es in sich."

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