Mo, 23. Oktober 2017

Schneemangel

21.12.2014 12:50

Semmering-Rennen abgesagt: Kühtai springt ein

Die Weltcuprennen am Semmering sind am Sonntag wegen Schneemangels abesagt worden - und werden nun stattdessen in Kühtai stattfinden. Wie die "Krone" Sonntagmittag erfuhr, werden im Tiroler Skiort am 28. (Riesentorlauf) und 29. Dezember (Slalom) die am "Zauberberg" geplanten Bewerbe über die Bühne gehen.

"In Zeiten, in denen es wegen der Schneelage viele Probleme gibt, kämpfen wir um den Sport", sagte ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel. Dass die beiden geplanten Rennen trotz der Absage am Semmering dennoch stattfinden können, sei "Werbung für Österreich". Der Slalom in Kühtai geht übrigens untertags über die Bühne - am Semmering wurde immer am Abend gefahren. Am Montag dürfte die FIS offiziell grünes Licht für die Kühtai-Rennen geben.

Zuvor hatten FIS-Damen-Renndirektor Markus Mayr mitgeteilt, dass die Bewerbe am Semmering "wegen der prekären Schneelage" gestrichen werden mussten. Trotz moderner Beschneiungstechnik und des unermüdlichen Einsatzes der Veranstalter sei es aufgrund der Wetterbedingungen nicht möglich, eine renntaugliche Piste zu schaffen.

Am Semmering zu hohe Temperaturen für Beschneiung
Die Absage kam nicht überraschend, eine Entscheidung war zuletzt schon für Samstag angekündigt und mehrmals verschoben worden. "Für eine Beschneiung waren die Temperaturen in den letzten Tagen zu hoch. Leider lässt auch die mittelfristige Wettervorschau keine markante Änderung erwarten", erklärte Rennleiter Anton Zuser.

Eine Situation, die Franz Steiner, Präsident des Organisationskomitees, und sein Team sehr bedauern: "Für uns ist es hart zu sehen, dass alle unsere Bemühungen umsonst waren. Mit den Vorbereitungen waren wir exakt im Zeitplan, alle Mitarbeiter waren noch motiviert, nur das Wetter hat dieses Mal nicht mitgespielt."

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