So, 19. November 2017

Trümmerbruch

18.12.2014 14:40

Tierschützer helfen abgestürztem Schwan „Elisa“

Nach einem Zusammenprall mit einem Lichtmast und dem Absturz aus zehn Metern Höhe wird ein Höckerschwan namens "Elisa" derzeit in der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (EGS) gepflegt. Die Tierrettung des Klosterneuburger Tierschutzvereins hatte Elisa geborgen und nach einer Erstversorgung ihres Trümmerbruchs an die Veterinärmedizinische Universität Wien überstellt. Von dort kam sie nach einer 40-minütigen Operation mit einem Verband um den rechten Flügel in die EGS.

"Elisa wird in der EGS nun liebevoll gepflegt. Wir drücken ihr alle die Daumen, dass sie sich gut erholt und  bald wieder fliegen kann. Bei schweren Vögeln wie Schwänen kann es Monate dauern, bis klar ist, ob sie wieder fliegen werden", erklärt Brigitte Kopetzky, Vogelexpertin bei der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten".

Höckerschwäne sind eigentlich keine heimische Vogelart. Sie wurden für Parkanlagen bei uns angesiedelt und kommen gut mit den Bedingungen hier zurecht. Namensgebend für die Art ist der schwarze Höcker am Schnabelansatz, der vor allem bei männlichen Tieren ausgeprägt ist.

Sollen Schwäne gefüttert werden?
Immer wieder werden die Tierschützer gefragt, ob man Schwäne eigentlich füttern soll. "Probleme bei der Nahrungssuche entstehen für diese anmutigen Vögel nur in sehr strengen Wintern, wenn die Gewässer zufrieren, und nur dann soll man zufüttern", sagt Brigitte Kopetzky. Schwäne sind vorwiegend Pflanzenfresser, manche überwintern sogar auf Rapsfeldern im Marchfeld.

Füttern kann man sie etwa mit Salat, Mais oder Getreide. In kleinen Menge können auch wirklich trockene Brotstückchen (klein genug, dass sie leicht geschluckt werden können) gegeben werden, allerdings nicht als Alleinfutter.

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