Fr, 15. Dezember 2017

Missbrauchsverdacht

17.12.2014 06:49

Fälle verjährt: Bill Cosby wird nicht angeklagt

Der unter Missbrauchsvorwürfen stehende US-Fernsehstar Bill Cosby muss sich vorerst nicht vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles gab am Dienstag der Klage der Kalifornierin Judy Huth nicht statt und verzichtete auf eine Anklage gegen den 77-Jährigen. Zur Begründung hieß es, die mutmaßlichen Vergehen seien verjährt.

Huth hatte Cosby beschuldigt, sie im Jahr 1974 sexuell missbraucht zu haben. Seit den mutmaßlichen Vorfällen seien 40 Jahre vergangen und damit seien die Anschuldigungen verjährt, erklärte der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Victor Rodriguez zur Begründung. Zudem habe bereits 1974 gegolten, dass derlei Vorwürfe eine Verjährungsfrist von drei Jahren haben.

Huth hatte ihre Klage beim Gericht in Los Angeles Anfang Dezember eingereicht. Sie wirft Cosby darin vor, sie als 15-Jährige sexuell missbraucht zu haben. Der Fernsehstar soll Huth nach deren Aussage damals in die Villa des "Playboy"-Gründers Hugh Hefner mitgenommen und in einem Schlafzimmer sexuell bedrängt haben. Sie sei bis heute traumatisiert, gab Huth an. Cosby hatte wenige Tage später eine Gegenklage eingereicht und Huth unter anderem versuchte Erpressung vorgeworfen.

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