Di, 21. November 2017

Ware aus Tschechien

14.12.2014 19:00

19-Jähriger verkaufte illegal Feuerwerkskörper

Einem "Dealer" illegaler Feuerwerkskörper hat jetzt die Polizei das Geschäft abgedreht. Auf der Internet-Plattform willhaben.at bot ein 19-jähriger Wiener seine heiße Ware an, Ermittler entdeckten das Inserat und vereinbarten ein Treffen. Dem Arbeiter droht eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro - oder Gefängnis.

Frei nach dem Motto "den schauen wir uns einmal genauer an" vereinbarten die Ermittler einen (Schein-)Kauftermin. Treffpunkt: Samstag, 13.30 Uhr, Troststraße in Wien-Favoriten. Und tatsächlich präsentierte sich ein Arbeiter aus Wien pünktlich mit der heißen Ware. Den Kofferraum seines Autos hatte der 19-Jährige mit kiloweise illegalen Feuerwerkskörpern angefüllt. Mit den Böllern - sie tragen klingende Namen wie "La Bomba" oder "Cobra"-Raketen - versprach sich der junge Mann ein kleines Zubrot. Bis er jetzt aufflog.

Böller in Tschechien gekauft
Die brandgefährliche Ware bezog er laut eigenen Aussagen in Tschechien, verkauft wurde auf dem Reumannplatz oder eben in der Troststraße - direkt aus dem Auto heraus. Die Ermittler stellten das Feuerwerk in Bausch und Bogen sicher, der Wiener wurde angezeigt. Es droht eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro oder ein mehrwöchiger Aufenthalt im Gefängnis.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang einmal mehr vor dem Kauf illegaler, teils lebensgefährlicher Böller. Jedes Jahr werden in Österreich drei Tonnen sichergestellt.

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