Di, 17. Oktober 2017

Tier schwer verletzt

14.12.2014 12:15

Jäger wollte Hund erschießen – von Zeugin gerettet

Wieder geriet ein Jäger in das Visier behördlicher Ermittlungen: Der Waidmann soll im oberösterreichischen Bezirk Vöcklabruck einen Husky angeschossen und mit einer Schrotladung schwer verletzt haben. Als er nochmals auf den Hund feuern wollte, rettete eine Nachbarin den Vierbeiner.

Der Österreichische Tierschutzverein erstattete Anzeige, weil der Verdacht bestehe, dass der Jäger bei seinem Schuss auf den Husky auch Leben und Sicherheit von Menschen gefährdet haben könnte und gegen das Jagdgesetz verstoßen habe.

Jäger von Husky gebissen
Was war passiert? Der Husky büxte von daheim aus und soll dann mit dem Dackel des Jägers vor dessen Wohnhaus gerangelt haben. Der Waidmann trat dazwischen und wurde vom Husky gebissen. Da schnappte der Jäger sein Gewehr und verpasste dem Vierbeiner eine Schrotladung. Der schwer verletzte Hund lief davon, blieb an einer Brücke liegen.

Autolenkerin brachte Hund in Tierklinik
Der Jäger lief dem Husky nach und wollte ihn töten - da kam aber eine Autolenkerin daher: Sie wollte den Todesschuss verhindern, packte den verletzten Hund und brachte ihn in eine Tierklinik, wo er gerettet wurde.

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