Mi, 22. November 2017

Pläne durchgesickert

09.12.2014 20:59

ÖVP: Mehr Lohnsteuerstufen, keine neuen Abgaben

Nach den Steuerreform-Ideen der SPÖ sind nun auch die ÖVP-Pläne noch vor der offiziellen Präsentation am Mittwoch durchgesickert. Wie die "Presse" in ihrer Online-Ausgabe am Dienstag berichtete, wünscht sich die Volkspartei künftig die Einführung von weiteren Lohnsteuertarifstufen - sechs statt bisher drei. Der Eingangssteuersatz soll bei 25 statt 36,5 Prozent liegen. Neue Steuern will die ÖVP nicht. Damit stellen sich die Schwarzen weiterhin gegen die Erbschafts- und Millionärssteuern, auf die das SPÖ-Konzept baut.

Der niedrigste Tarif soll bei einem Jahreseinkommen von 11.000 bis 16.000 Euro fällig werden. Für die sechs Stufen sollen Steuersätze von 25, 30, 35, 40, 47 und 50 Prozent gelten, schrieb die Zeitung. Der Spitzensteuersatz soll künftig erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro gelten, hieß es weiter. Damit geht die ÖVP weiter als die SPÖ, die - gemäß ÖGB-Modell - ein Limit von 80.000 Euro will.

Zur Finanzierung der Reform sollen unter anderem die mehr als 500 Ausnahmen in Steuergesetzen reduziert werden. Angepeiltes Volumen: 400 Millionen Euro, während der Staat laut Expertenkommission bis zu einer Milliarde mehr dadurch holen könnte. Auch Einsparungen in der Verwaltung sollen zur Finanzierung beitragen, kurzfristig soll es hier ebenfalls um 400 Millionen Euro gehen.

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