Sa, 16. Dezember 2017

Nach Mauereinsturz

07.12.2014 15:28

Haus auf "Mahü" bleibt vorerst teils unbewohnbar

Das Haus auf der Äußeren Mariahilfer Straße in Wien, bei dem am Samstagnachmittag die Außenmauer eines Stiegenhauses weggebrochen war, bleibt vorerst zum Teil unbewohnbar. Die betroffenen Mieter durften am Vormittag jedoch in Feuerwehrbegleitung über eine Drehleiter durch die Fenster kurz in ihre Wohnungen zurück, um Wertsachen, Dokumente und Medikamente zu holen. Bei den Erhebungen sind nun Statiker und Baupolizei am Zug.

Die Bewohner hatten am Samstag rasch ihre Unterkünfte verlassen müssen. "Es war Gefahr in Verzug und es gab keine Möglichkeit, wichtige Dinge mitzunehmen", sagte Feuerwehrsprecher Christian Feiler. Daher ermöglichte man den Betroffenen am Sonntag einen kurzen Zutritt in die Wohnungen. Um die Drehleiter entsprechend positionieren zu können, wurde die Straße bis kurz nach Mittag erneut gesperrt.

"Man kann hineinsehen wie bei einem Puppenhaus"
Eine Hausbewohnerin hatte am Samstag gegen 15 Uhr Risse entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Von den Experten wurde die Situation als gefährlich eingeschätzt, die fünf anwesenden Bewohner wurden sofort in Sicherheit gebracht. Unmittelbar darauf stürzte auch bereits die Außenmauer eines Stiegenhauses weg, jedoch nicht - wie es in ersten Berichten hieß - die Stiege selbst ein. "Es hat rums gemacht, da war die Mauer weg", schilderte Feiler. "Man kann nun in die Stiege hineinsehen wie bei einem Puppenhaus."

An dem Altbau mit drei Stockwerken finden derzeit Bauarbeiten statt. Nun muss geklärt werden, ob es einen Zusammenhang mit dem Einsturz gibt. Vor allem stellt sich für die Bewohner die Frage, wann sie wieder in ihre Wohnungen zurück dürfen. Die Räumlichkeiten von zwei nicht betroffenen Stiegen können benutzt werden, allerdings gibt es derzeit weder Gas noch Wasser. Laut ORF hat die Stadt Wien als erste Maßnahme Heizstrahler zur Verfügung gestellt.

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