Di, 24. Oktober 2017

100.000 Euro Schaden

02.12.2014 14:50

Phishing-Bande räumte österreichische Konten leer

Eine Bande von Phishing-Betrügern hat offenbar mehrere Konten in Österreich geplündert. Der Schaden belaufe sich auf rund 100.000 Euro, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Täter verschickten demnach wahllos Mails vermeintlicher Geldinstitute, mit denen sie den Empfängern Sicherheitsabfragen, Kontodaten und in manchen Fällen auch TANs herauslockten. Wer der Bitte nachkam, sah sich kurz darauf einem leergeräumten Konto gegenüber.

Die Gelder wurden auf Konten transferiert, die zuvor unter Verwendung von Aliasdaten sowie der Vorlage ge- bzw. verfälschter Dokumente bei verschiedenen Bankinstituten eröffnet worden waren, und von dort sehr schnell in Sicherheit gebracht. Allein in einer Nacht hätten neun Abhebungen von sechs Konten stattgefunden, so die Außenstelle Nord des Wiener Landeskriminalamtes.

Bei der Behebung eines dieser Konten wurde ein Verdächtiger aufgenommen (siehe Bild). Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 01/31310 DW 67800 oder DW 67511.

Polizei warnt
Die Polizei machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass Banken ihren Kunden keine Mails mit Sicherheitsabfragen schicken, in denen sie Zugangsdaten zu Konten verlangen. Anhänge oder Links in entsprechenden Mails seien daher keinesfalls zu öffnen.

Hinweise auf betrügerische Absichten seien etwa auch dubiose Absender, die nichts mit dem betreffenden Geldinstitut zu tun haben, oder unpersönliche Anreden wie "Sehr geehrter Kunde", warnte die Polizei.

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