Fr, 20. Oktober 2017

Aus drei Teilen

02.12.2014 10:19

„Puzzlephone“: Modulares Finnen-Handy kommt 2015

2015 könnte das Jahr der modularen Smartphones werden. Neben Googles Project Ara, das der Nutzer mit zahlreichen Steckmodulen an seine Erfordernisse anpassen kann, kommt mit dem "Puzzlephone" noch ein zweites aufrüstbares Handy auf den Markt. Das Gerät aus Finnland ist einfacher gehalten als die Google-Variante und besteht aus drei Teilen: Rückgrat, Hirn und Herz.

Beim Rückgrat handelt es sich um Gehäuse, Lautsprecher und Bildschirm des Smartphones. Es verfügt an der Rückseite über zwei Einschübe für weitere Module. Einer ist für das Hirn des Smartphones vorgesehen und kann mit Modulen versehen werden, die Kamera und CPU enthalten. Das zweite Modul, das an der Rückseite eingeschoben werden kann, enthält die restliche Elektronik und den Akku. Die Macher des Puzzlephone nennen diesen Teil Herz.

Aufrüsten statt neu kaufen
Der Hintergedanke beim Puzzlephone, aber auch anderen Projekten wie Project Ara: Manche Teile in einem Smartphone veralten schneller als andere, mit aktuellen Smartphones muss aber trotzdem immer das ganze Gerät ersetzt werden, wenn man aufrüsten möchte. Modulare Smartphones lösen dieses Problem, indem sie es dem Nutzer gestatten, nur das zu ersetzen, was er wirklich braucht. Sie funktionieren also im Grunde wie ein aufrüstbarer PC, bei dem man Einzelteile ersetzt.

Wie das IT-Portal "The Next Web" berichtet, soll das Puzzlephone schon nächstes Jahr auf den Markt kommen. Einheitliche Hardware-Standards für die Module sollen wie bei Project Ara dafür sorgen, dass Dritthersteller problemlos eigene Komponenten für das Puzzlephone entwickeln können. Ganz so viel gestalterische Freiheit wie die Google-Konkurrenz mit ihren Mini-Modulen wird das Gerät zwar nicht bieten, dafür ist der lediglich dreiteilige Ansatz des Puzzlephones wohl der benutzerfreundlichere.

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