So, 19. November 2017

Dunkle Rauchwolke

28.11.2014 10:28

Helfer bei Schrottberg-Brand schwerst verletzt

Eine dunkle Rauchwolke über der niederösterreichischen Ortschaft Schlöglmühl hat die herbeieilenden Feuerwehrleute am Donnerstagnachmittag bereits Schlimmes erahnen lassen. Und tatsächlich: Mitten im Gewerbegebiet brannte ein gewaltiger Schrotthaufen, in dem sogar ganze Autowracks lagen. Ein 28-jähriger Arbeiter erlitt schwerste Verbrennungen und musste vom Notarzthubschrauber ins AKH Wien geflogen werden.

Laut Landespolizeidirektion hatte der Arbeiter auf einem Schrottsammelplatz mit einem Winkelschleifer einen Kinderroller zerkleinert. Durch Funkenflug dürfte sich eine bisher unbekannte Substanz bzw. ein Gegenstand entzündet haben, was explosionsartig zu einem Brand führte. Der Arbeiter stand mit dem ganzen Körper in Flammen und erlitt schwerste Verbrennungen.

Extreme Rauchentwicklung
Die Flammen wüteten auf einer Fläche von 200 Quadratmetern. Zudem drohte das Feuer auf eine angrenzende Halle überzugreifen. Umgehend wurde Großalarm gegeben, weitere Einsatzkräfte aus Küb, Payerbach und Gloggnitz Stadt wurden mobilisiert.

Durch den massiven Erstangriff von mehreren Seiten konnte die Lagerhalle gerade noch vor den Flammen bewahrt werden. Aufgrund der extremen Rauchentwicklung konnte im Nahbereich aber nur unter schwerem Atemschutz gelöscht werden.

Löschschaum eingesetzt
Da ein gezielter Löschangriff aufgrund der Beschaffenheit des Brandgutes schwierig war, wurde der Schrotthaufen mittels Kran-Greifer zunächst zerlegt und dann gezielt abgelöscht. Dafür kam großflächig Löschschaum zum Einsatz. Gegen 19.30 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden. Insgesamt standen 13 Feuerwehren mit 170 Mitgliedern und 27 Fahrzeugen im Einsatz.

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