Di, 21. November 2017

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27.11.2014 17:00

NÖ: Schwere Sex-Vorwürfe gegen Lehrer

Aufregung um Sex-Vorwürfe in einer Schule im Süden von Niederösterreich: Ein eigentlich renommierter Pädagoge soll seinen Bildungsauftrag völlig missinterpretiert und Schülerinnen körperliche "Nachhilfe" geboten haben. Es hagelte Anzeigen. Ermittlungen und dienstrechtliche Konsequenzen sind im Laufen.

Jahrelang unterrichtet der Herr Diplom-Pädagoge an dieser Schule: Englisch, Bildnerische Erziehung, Informatik und so weiter. Plötzlich ist er von der Bildfläche verschwunden. Die Sache wurde dem 56-Jährigen offenbar doch zu "heiß".

Beschuldigter Lehrer in Krankenstand "geflüchtet"
Über Jahre hinweg soll der Herr Lehrer nämlich seinen Schülerinnen etwas zu nahe gekommen sein. "Er hat die Mädchen gerne mit seinem Unterleib berührt und ihre Brüste angefasst", erzählt ein Ermittler. Irgendwann reichte es den betroffenen jungen Damen in der Schule, die Mauer des Schweigens bröckelte: Mehrere Mädchen vertrauten sich ihren Eltern an. Diese erstatteten Anzeige bei der Polizei. Einvernahmen des Herrn Pädagogen folgten - kurz darauf verabschiedete er sich in den Krankenstand.

Bei dem soll es auf "Krone"-Nachfrage beim Landesschulratspräsidenten Hermann Helm aber nicht bleiben: "Ich kann diese Sache bestätigen. Wir warten auf den Bericht der Polizei." Dann drohen dem mutmaßlichen Sex-Täter dienstrechtliche Konsequenzen. Helm: "Wir prüfen, ob er vom Dienst enthoben wird."

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