So, 22. Oktober 2017

Kein Zickenkrieg

26.11.2014 18:41

Shiffrin: „Rivalität mit Vonn ist lächerlich“

Eine Woche vor der Rückkehr von Lindsey Vonn in den alpinen Ski-Weltcup hat Mikaela Shiffrin beteuert, keine spezielle Rivalität mit ihrer US-Landsfrau zu empfinden. "Das ganze Rivalitätsding ist lächerlich", sagte die 19-jährige Slalom-Olympiasiegerin, die während der langen Verletzungspause Vonns zum neuen US-Skistar aufgestiegen ist, gegenüber "USA Today".

Shiffrin hat in den vergangenen zwei Saisonen mit dem WM-Titel und Olympiagold im Slalom sowie zwei Kristallkugeln klar gemacht, dass ihr die Zukunft im alpinen Damenrennsport gehört. Der Teenager peilt zudem an, über kurz oder lang in allen Disziplinen zu starten und hat vor einem Monat in Sölden erstmals auch im Riesentorlauf gewonnen. Schon bei der kommenden Heim-WM im Februar 2015 in Vail würde Shiffrin gerne auch im Super-G an den Start gehen.

Damit würde sie erstmals direkt in eine Domäne ihrer US-Landsfrau Vonn eingreifen. Die mittlerweile 30-Jährige hat zwei Knie-Operationen und eine fast durchgehende, 22-monatige Pause hinter sich. Ab kommender Woche startet Vonn ("Ich bin stark und schnell") in Lake Louise ihr Comeback und will wieder versuchen, möglichst bald den Allzeitrekord von Annemarie Moser Pröll von 62 Weltcupsiegen zu brechen. Derzeit hält die vierfache Weltcup-Gesamtsiegerin Vonn bei 59.

"Wir fahren verschiedene Disziplinen"
Ab diesen Winter treffen die beiden ehrgeizigen "Vail-Girls" damit auch wieder auf den Skipisten aufeinander, auch wenn Vonn hauptsächlich Speed und Shiffrin derzeit nur Slalom und Riesentorlauf fährt. Dort hakte die 19-Jährige auch ein. "Wir fahren verschiedene Disziplinen", kritisierte sie diverse Medienberichte, die bereits einen kommenden "Zickenkrieg" zwischen ihr und Vonn prophezeien.

Vonn scheint aber in der Tat etwas pikiert zu sein, dass Shiffrin die seinerzeit angebotene Hilfe nicht angenommen hat. "Ich habe Mikaela in ihrer ersten Weltcupsaison versichert, jederzeit für sie da zu sein und die Tür ist immer offen, sie ist ja noch so jung. Aber sie hatte meine Hilfe nicht nötig, weil sie offenbar genug Leute um sich hat, die ihr zur Seite stehen", wird Vonn zitiert.

Shiffrin will sich heute an dieses Angebot nicht mehr erinnern. Vielmehr erklärte sie in der US-Tageszeitung: "Ich wollte Lindsey nie mit lächerlichen Fragen belästigen. Ich dachte einfach, es ist besser, ruhig zu sein, zuzuschauen und zu lernen."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).