Mo, 11. Dezember 2017

In ganz Wien

23.11.2014 18:07

Islamisierung: FPÖ will Kontrollen in Kindergärten

Bei seiner Wiederwahl zum Landesparteiobmann in der Wiener Hofburg hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Sonntag in seiner Rede alle seine Lieblingsthemen untergebracht: radikale Salafisten, Kriminalität in der U-Bahn, Asylmissbrauch sowie unkontrollierte Zuwanderung. Eine durchaus brisante Forderung kam neu dazu: Die Freiheitlichen wollen Kontrollen an allen Wiener Kindergärten, um islamistischen Tendenzen entgegenzuwirken.

99,23 Prozent der Delegierten bestätigten Strache am Sonntag beim Parteitag der Wiener FPÖ als Landesparteiobmann. Besonders die Islamisierung hatte es dem FPÖ-Chef bei seiner Rede wieder einmal angetan: Religiöse Lehrinhalte sollen in den Kindergärten verstärkt evaluiert werden, "um gefährlichen Strömungen zumindest ein wenig entgegenzuwirken". Ein dementsprechender Antrag wurde vom freiheitlichen Landtagsklub eingebracht und am Parteitag angenommen.

FPÖ-Zahlen: 43 Prozent der Islam-Lehrer gegen Demokratie
In dem Antrag werden eine Reihe von Zahlen genannt. So würden 43 Prozent der Islam-Lehrer die Demokratie ablehnen und eine Scharia-Gesellschaft wünschen, wie gewarnt wird. Fünf Prozent der muslimischen Schüler seien zudem bereit, als Dschihadisten in den Krieg zu ziehen. 66 Prozent der Muslime finden laut FPÖ außerdem, dass Frauen unabhängig von ihrer Ausbildung nicht arbeiten dürfen.

"Es muss endlich aufgeklärt werden, welche Kindergärten und Schulen sich der Gewalttheologie verschrieben haben, die junge Muslime bei uns im Endeffekt in den bewaffneten Kampf an der Seite von IS-Terroristen ins Ausland treibt", so die Forderung der Stadt-Blauen. Passend dazu findet sich im Antrags-Heft auch das Verlangen, "dschihadistische Symboliken" zu verbieten und IS-Sympathisanten mit "sofortigem Staatsbürgerschaftsverlust" zu drohen.

Bürgerbefragung bei Moschee-Projekten gefordert
Die Freiheitlichen sprechen sich außerdem dafür aus, bindende Bürgerbefragungen über Moscheebauprojekte durchzuführen. Denn: Diese seien "angesichts der Weltlage" als sensible Bauwerke einzustufen. Auch Lärm, Verkehr und Abgase würden von den bei Moscheen zu erwarteten Menschenmassen erzeugt, heißt es in der Begründung des entsprechenden Antrags.

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