So, 17. Dezember 2017

"Project Loon"

20.11.2014 14:50

Google-Ballon in Südafrika abgestürzt

Ein Farmer hat in der südafrikanischen Halbwüste Karoo einen abgestürzten Heißluftballon des Projekts "Google Loon" entdeckt. "Es handelt sich um ein enormes Stück Plastik, das fast meinen ganzen Schaf-Transporter ausgefüllt hat", zitierte die Zeitung "Beeld" am Donnerstag den Landwirt Urbanus Botha.

Zunächst habe er das Ungetüm für einen Wetterballon gehalten. Jedoch hätten seine Kinder später das Zeichen "Google X" auf der Hülle identifiziert. Nach einem E-Mail-Wechsel mit Google-Ingenieuren in Kalifornien sei klar gewesen, dass es sich tatsächlich um einen Ballon des Loon-Projekts von Google handelte. Der Internetkonzern wolle nun ein Team schicken, um die übrig gebliebenen Teile abzuholen.

Mithilfe der WLAN-Ballons will Google Internet in entlegene Gebiete der Erde bringen. Die hoch fliegenden Flugobjekte sind untereinander vernetzt. Allerdings gab es schon mehrere Rückschläge für das 2011 entwickelte Projekt. In den USA etwa zerstörte ein zu tief fliegender Ballon eine Hochspannungsleitung und ließ eine Kleinstadt ohne Strom zurück. In Neuseeland hingegen stürzte ein Ballon ins Meer - und wurde von der Polizei für ein abgestürztes Flugzeug gehalten.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden