Mi, 22. November 2017

„Krone“ am Set

19.11.2014 15:22

Ursula Strauss nach Unfall: „Bin einfach dankbar!“

"Ich freue mich, dass ich wieder arbeiten kann." Und: "Es ist total absurd, dass ich jetzt nach einem Autounfall wieder einen Autounfall drehen muss." Gezeichnet steht Ursula Strauss (40) am Set des aktuellen ORF/ZDF-Familiendramas "Meine Frau, eine Fremde". Gezeichnet ob ihres tragischen Unfalls im September und ob des noch tragischeren, plötzlichen Todes ihres geliebten Vaters.

Die "Krone" trifft sie auf Krücken und mit geschientem Bein – alles drehbuchkonform, alles für die Rolle, in der sie eine Frau verkörpert, die nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert. Alles gespielt? Nicht ganz: "Die Krücken brauch' ich nicht mehr, aber der Fuß tut schon noch sehr weh, ich erlitt ja einen doppelten Bruch, aber ich sehr bin dankbar, dass ich ihn überhaupt noch habe."

Zwei Rollen musste Strauss nach dem Unfall absagen, erzählt sie. Da war diese Rolle schon fast ein Glücksgriff. "Ich könnte jetzt zum Beispiel etwa keine Frau in High Heels spielen, weil ich gerade keine High Heels anziehen kann, weil mir mein Fuß noch so weh tut. Aber die Rolle der Maria, die gezeichnet nach dem Verkehrsunfall daher humpelt, da war ja mein Unfall schon beinahe hilfreich. Das kann ich jetzt gut spielen und da bin ich froh darüber."

Überhaupt haben die Schicksalsschläge die Darstellerin verändert: "Man bekommt ein anderes Bewusstsein, anfangs nimmt man alles wie durch eine Wolke wahr, alles ist auf Stopp gestellt: Erstmals nur sitzen, versuchen aufzustehen, nur einmal stehen, den ersten Schritt machen", erinnert sie sich an die harte Zeit zurück: "Es ist wie eine buddhistische Zen-Übung, man nimmt plötzlich die Zeit ganz anders wahr, und man wird vor allem eines: so unendlich dankbar!"

Nach den Dreharbeiten, sie enden am 6. Dezember, will Strauss nur eines: "Weg. ich weiß, dass ich jetzt Urlaub brauche." Irgendwohin ans Meer soll es gehen, ins Warme. "Ich brauche von allem Distanz. Auch räumliche." Weihnachten will sie noch mit der Familie verbringen. Aber die Silvester-Korken könnten für die sympathische Mimin schon woanders knallen, in ein für sie hoffentlich besseres Jahr.

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