So, 19. November 2017

Auf Trittbrett

18.11.2014 09:24

Beagle „Buddy“ folgte Herrchen ins Krankenhaus

Als J.R. Nicholson, ein 85-jähriger Landwirt aus dem US-Bundesstaat Texas, wegen Schwindelgefühlen mit der Ambulanz ins Krankenhaus gefahren wurde, hätte sein Beagle-Mischling "Buddy" eigentlich zu Hause zurückbleiben sollen. Doch das passte dem besorgten Vierbeiner überhaupt nicht. Kurzerhand folgte er seinem Herrchen als Trittbrettfahrer außen am Krankenwagen.

Bereits 20 Minuten war die Rettung mit Blaulicht unterwegs in Richtung Notaufnahme, als ein aufgeregter Autofahrer den Wagen anhielt. Der Mann wies die Sanitäter darauf hin, dass da die ganze Zeit ein Hund auf dem Trittbrett außen mitfahre.

Die verblüfften Sanitäter brachten den Hund in den Wagen zu seinem Herrchen, Buddy durfte mitfahren. Er wich Nicholson auch in der Notaufnahme nicht von der Seite. Der Landwirt hatte den treuen Vierbeiner erst vor vier Monaten aus einem Tierheim zu sich geholt, nachdem er zuvor zwei Hunde einschläfern lassen musste.

Herrchen gerührt
Dass sein treuer Buddy als blinder Passagier sein Leben riskierte, um bei ihm zu sein, beeindruckte Nicholson zutiefst. "Er hätte ja nicht mitkommen müssen. Aber er hat es getan. Jetzt gehört Buddy erst recht zur Familie", sagte er zu CNN. Einer der Sanitäter sagte später: "So etwas habe ich noch nie gesehen."

Nicholsons Angestellter, der den Krankenwagen gerufen hatte, fuhr Nicholson und Buddy noch am selben Tag sicher nach Hause. Diesmal durfte der Hund aber gleich im Auto mitfahren. Auch im Web sorgte der treue Trittbrettfahrer für Begeisterung. Kommentare wie "Soo schön" oder "Totale Loyalität" zeigen, wie gerührt die Web-Gemeinde vom treuen Buddy ist.

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