So, 22. Oktober 2017

Bandscheibe schmerzt

17.11.2014 10:47

Bode Miller operiert! US-Star fällt lange aus

Nach einem Eingriff am Rücken kehrt der 37-jährige US-Ski-Star Bode Miller frühestens im Jänner in Wengen in den Weltcup zurück. Das Problem mit der Bandscheibe, die seit seinem Sturz beim heurigen Weltcupfinale auf einen Nerv drückt und dementsprechend große Schmerzen verursacht, soll endlich gelöst werden.

Einer, der das Ergebnis des gestrigen Slaloms fast punktgenau vorhersagte, ist Bernd Brunner. Der Tiroler sorgte einst mit zahlreichen jungen Läuferinnen wie Marlies Schild, Kathrin Zettel oder Michaela Kirchgasser für einen Aufschwung im rot-weiß-roten Damen-Slalom, wie man damals nicht damit rechnen konnte. Heute ist er Technik-Chef im amerikanischen Team und somit Trainer des zweifachen Olympiasiegers und vierfachen Weltmeisters Ted Ligety. Oder auch von Bode Miller. Der 37-Jähriger hätte eigentlich mit der US-Speedgruppe trainieren sollen, wollte aber lieber im Brunner-Team arbeiten.

Wobei die Zusammenarbeit der beiden jetzt vorerst auf Eis gelegt ist. Schon beim Auftakt in Sölden hatten der österreichische Trainer und andere Betreuer alle Überredungskunst gebraucht, um den unter hartnäckigen Rückenproblemen leidenden Miller von einem Start abzuhalten.

Operation in Colorado
Völlig zu Recht, wie sich zeigt: Heute wird der US-Star in Colorado operiert! Bei dem Eingriff soll das Problem mit der Bandscheibe, die seit seinem Sturz beim heurigen Weltcupfinale  auf einen Nerv drückt und dementsprechend große Schmerzen verursacht, gelöst werden. "Ich bin eben an einem Punkt angekommen", hatte er das Problem  beschrieben, "an dem sich zeigt, dass ich  eine sehr lange und anstrengende Karriere hinter mir habe – vor allem für meinen Rücken."

Eine Karriere, die nach dem heutigen Eingriff eine längere Pause braucht. Frühestens im Jänner beim Klassiker in Wengen wird Miller in den Weltcup zurückkehren können. Er versäumt damit nicht nur den Speed-Auftakt im kanadischen Lake Louise in eineinhalb Wochen, sondern unmittelbar danach auch seine Heimrennen in Beaver Creek. Dass die Operation die Karriere des bereits 37-Jährigen beenden könnte, halten aber alle für ausgeschlossen. Wer Miller kennt, der weiß, dass er so außergewöhnliche Situationen wie dieses Comeback im hohen Rennfahrer-Alter liebt. Und zumindest ein ganz großes Ziel hat er noch: die Heim-WM in Beaver Creek im kommenden Februar.

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