Do, 23. November 2017

Mitleid mit Murray

14.11.2014 11:03

Federer „froh, dass ich nicht zu Null gewann“

Die 0:6-1:6-Schmach gegen Roger Federer beim ATP-Finale in London am Donnertagabend wird der britische Tennisstar Andy Murray so schnell nicht vergessen. Zum ersten Mal in seiner Karriere hätte er beinahe eine Zu-Null-Niederlage kassiert. Sein Schweizer Kontrahent zeigte nach dem Spiel Mitleid mit Murray. "Am Ende war ich froh, dass ich den zweiten Satz nicht zu Null gewonnen habe", sagte Federer.

Nur 56 Minuten benötigte der Weltranglisten-Zweite bei seinem Sieg über den Briten, der vor heimischem Publikum chancenlos war und damit den Einzug ins Halbfinale in London verpasste.

"Es ist unangenehm. Es ist nicht so cool für ihn, weil ich auch nicht in dieser Lage sein möchte", stärkte Federer Murray den Rücken. Im Halbfinale könnte es zu einem Schweizer Duell kommen, wenn in der anderen Gruppe Stanislaw Wawrinka Marin Cilic besiegt.

Murray "von Leistung enttäuscht"
Murray hätte einen Zweisatz-Sieg gegen Federer gebraucht, um sich selbst noch für das Halbfinale zu qualifizieren, doch davon war der Wien-Sieger meilenweit entfernt. "Zwar bin ich von meiner Leistung enttäuscht", sagte Murray. "Aber auch wenn ich gut gespielt hätte, hätte er wohl gewonnen. Er hat außerordentlich gut gespielt. Es ist sehr frustrierend, wenn man versucht, sein Bestes zu geben", anerkannte der Schotte nach der Lehrstunde.

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