Di, 12. Dezember 2017

Jagd auf Raubtier

13.11.2014 17:14

Tiger gesichtet: Panik in Pariser Vorort

Ein entlaufener Tiger hat am Donnerstag Polizei, Feuerwehr und Bevölkerung im Großraum Paris in Atem gehalten. Die Raubkatze sei am Morgen bei Montevrain im Departement Seine-et-Marne östlich von Paris von einer Frau auf dem Parkplatz eines Supermarkts fotografiert, teilte die Polizei mit. Daraufhin starteten Polizei und Feuerwehr eine groß angelegte Suche, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde.

Die Raubkatze wurde den Angaben zufolge gegen 8.30 Uhr morgens von der Ehefrau des Geschäftsführers eines Supermarkts entdeckt, der daraufhin die Polizei alarmierte. "Meine Frau hat ihn heute morgen gesehen, auf dem Parkplatz des Intermarché", berichtete der Geschäftsmann. "Sie ist nicht aus dem Auto ausgestiegen und hat mich angerufen, um mir zu sagen: 'Ich glaube, ich habe einen Luchs gesehen.'" Die Frau machte von der Raubkatze ein Foto, das sie später der Polizei zeigte. Diese startete daraufhin sofort die Suche.

Die Feuerwehrleute waren mit Betäubungsgewehren ausgerüstet. Montevrain befindet sich ganz in der Nähe von Disneyland Paris. Der Tiger soll mit dem Vergnügungspark aber nichts zu tun haben. Es handelt sich laut Experten, die die Spuren des Raubtiers analysiert haben, um einen jungen Tiger.

Raubtier soll lebend gefangen werden
Die Bewohner von Montevrain wurden aufgefordert in ihren Häusern zu bleiben, Schulen geschlossen. Außerdem bittet die Stadtverwaltung, verdächtige Beobachtungen zu melden. Man hofft, das Tier lebend einfangen zu können. "Sollte es aber zu gefährlich werden, werden wir es erlegen", erklärte ein Sprecher.

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