Mo, 20. November 2017

Windows-Leck

13.11.2014 12:48

Microsoft stopft 18 Jahre alte Sicherheitslücke

Microsoft hat eine seit fast zwei Jahrzehnten existierende Sicherheitslücke in seinem Windows-Betriebssystem gestopft. Der US-Softwarekonzern stufte das Problem in einem am Mittwoch veröffentlichten Sicherheitshinweis als "ernst" ein und stellte ein Update zur Verfügung. Die Sicherheitslücke ermöglichte es demnach Kriminellen, die Kontrolle über den Computer zu übernehmen, wenn ein Nutzer mit dem Internet Explorer eine manipulierte Internetseite besuchte.

Die Sicherheitslücke war erst kürzlich von Experten des US-Konzerns IBM entdeckt worden. Ihren Angaben zufolge sind sämtliche Versionen des Betriebssystems seit Windows 95 betroffen. Die Schwachstelle sei "mindestens 19 Jahre alt" und habe seit etwa 18 Jahren ausgenutzt werden können. Mit einem Update schließt Microsoft das Sicherheitsloch in mehreren Betriebssystemen und Server-Programmen, darunter Windows Vista sowie die Windows-Versionen 7, 8 und 8.1.

Computerbesitzer, deren Rechner die Software automatisch aktualisieren, müssten nichts weiter tun und seien "automatisch geschützt", erklärte ein Unternehmenssprecher. Die ältesten Versionen seines Betriebssystems vertreibt Microsoft allerdings nicht mehr und stellt für sie deshalb auch keine Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung. Einige von ihnen - wie Windows XP - werden dennoch von vielen Computerbesitzern weiter benutzt. Windows läuft auf fast 90 Prozent aller Rechner weltweit.

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