Mo, 20. November 2017

Resozialisierung

12.11.2014 17:00

Wirbel um fliegenden Stein-Häftling

Michael M. (Name geändert) hat es als Häftling nicht nur in luftige Höhen, sondern auch in die Schlagzeilen gebracht. Und die haben offenbar gesessen: Denn der Betrüger fliegt während seiner Ausgänge Jets, um seine Lizenz nicht zu verlieren. Bei der heimischen Fluglinie AUA heißt es: "Wir kennen den Herrn nicht."

Kurzer Rückblick: Der Oberösterreicher (48) durfte das nutzen, was ihm nach Gutdünken der Anstaltsleitung auch zusteht, um nach der Haft-Entlassung den Job nicht zu verlieren. Der Betrüger ist nämlich Pilot - und die Lizenz kann er nur dann behalten, wenn er auch regelmäßig seine Flugstunden absolviert.

AUA: "Wir kennen diesen Herrn nicht"
Gewährt wurde ihm das bei seinen Ausgängen. "Das ist wichtig für die Resozialisierung", bestätigte auch General Prechtl, Chef der Vollzugsdirektion. Während Details zum Häftling selbst ans Tageslicht kommen - er beging Online-Betrug sogar von seiner Zelle aus - stellt die AUA klar: "Wir kennen diesen Herrn aber nicht."

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