So, 19. November 2017

Ermittlungserfolg

03.11.2014 12:12

Attacke auf Asylheim: 4 Verdächtige ausgeforscht

Vier junge Männer, die Ende Oktober vor einem Tiroler Flüchtlingsheim randaliert und ausländerfeindliche Parolen gerufen haben sollen, sind von der Polizei ausgeforscht worden. Die Verdächtigen im Alter zwischen 17 und 21 Jahren zeigten sich geständig und wurden angezeigt. Hintergrund der Tat soll der Diebstahl eines Handys durch einen Asylwerber gewesen sein.

Der besagte Diebstahl soll sich nach Angaben des Quartetts am 24. Oktober zugetragen haben. Dabei soll ein Asylwerber einem der Verdächtigen - einem 17-Jährigen - das Mobiltelefon gestohlen haben.

In der Vorwoche kehrte das Quartett dann in der Nacht auf Mittwoch zum Asylheim zurück und rauchte oberhalb des Gebäudes - laut Polizei beim dortigen Stolleneingang - zunächst eine Zigarette. Dabei habe einer der Tatbeteiligten die mitgebrachte Softgun in den Schnee gesteckt. Anschließend seien sie zum nahegelegenen Fußballplatz im Bereich des Asylheims gegangen und hätten dort mit den lautstarken Störaktionen begonnen.

"Keine ausländerfeindliche Gruppierung"
Nach einigen Minuten seien die Tatverdächtigen laut Polizei dann mit einem Auto vom Tatort weggefahren. Die Softgun sei dabei im Bereich des Stolleneingangs vergessen worden. Bei der Aktion selbst wurde die Waffe nicht verwendet.

Laut den Ermittlungen bestehe kein rechtsradikaler Hintergrund, für die Tat sei "keine ausländerfeindliche Gruppierung verantwortlich", hieß es. Die vier jungen Männer wurden wegen gefährlicher Drohung auf freiem Fuß angezeigt.

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