Fr, 24. November 2017

Eklat im Schwimmbad

28.10.2014 10:05

Voyeur: „Wollte testen, ob Handy wasserdicht ist“

In England hat es ein 18-Jähriger, der im Schwimmbad dabei erwischt wurde, eine Frau in der Duschkabine mit dem Smartphone zu filmen, mit einer abenteuerlichen Ausrede zu einer gewissen Berühmtheit gebracht. Als er ertappt wurde, erklärte Zak Hardy, er habe nur testen wollen, ob sein Smartphone wasserdicht sei – und dabei versehentlich die Kamera aktiviert.

Wie die britische Zeitung "Plymouth Herald" berichtet, konstruierte Hardy gegenüber der Polizei ein Kartenhaus haarsträubender Behauptungen. Er habe das Smartphone nur deswegen am oberen Rand in die Nachbardusche gehalten, um zu testen, ob es wasserdicht sei. Das Gerät habe Tropfen abgekriegt - und als er diese habe abschütteln wollen, sei aus Versehen die Kamera losgegangen.

Hardys Opfer erzählte freilich eine andere Geschichte. Die schockierte Frau bemerkte beim Duschen das Licht des Smartphones über sich, zog sich schnell wieder an, flüchtete aus der Kabine und alarmierte das Personal im Schwimmbad. Als sich die Mitarbeiter an der Duschkabine positionierten, in der Hardy sein Unwesen trieb, ertappten sie ihn auf frischer Tat, als er in die andere Duschkabine neben sich filmte.

Anwalt brachte jungen Voyeur zur Vernunft
Erst auf Anraten seines Anwalts ließ der Bursche seine abenteuerliche Geschichte fallen und gab zu, dass es sich keineswegs um einen Test der Wasserfestigkeit seines Smartphones gehandelt habe.

Hardys Anwalt: "Er akzeptiert, was er getan hat. Es ist immerhin nicht das ernsteste Verbrechen, obwohl es natürlich ein Ärgernis für die Klägerin war." Der Bursch mit der abenteuerlichen Ausrede schiebt nun 18 Monate Sozialdienst und muss 150 Pfund Strafe zahlen. Sein Handy wurde auf richterliche Anordnung zerstört, er selbst scheint die nächsten fünf Jahre im Sexualstraftäter-Register auf.

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