So, 22. Oktober 2017

Rücken zwickt

26.10.2014 07:14

Warum Bode Miller in Sölden nicht am Start war

US-Skistar Bode Miller war am Sonntag beim Weltcup-Auftakt in Sölden nicht am Start. Der Amerikaner laboriert wegen einer verletzten Bandscheibe an Rückenproblemen und wird deshalb derzeit intensiv behandelt. "Er hatte über den ganzen Sommer kleinere Probleme. Es geht ihm soweit gut. Aber es machte keinen Sinn, dass er hier etwas riskiert", erklärte US-Teamchef Patrick Riml.

Miller war mit Gattin Morgan und Sohn Nathaniel nach Sölden angereist, verzichtete aber auf ein Antreten beim ersten Riesentorlauf der WM-Saison. Der 37-jährige Olympiasieger soll nun eine weitere Woche intensiv behandelt werden und im November in Colorado wieder zum US-Team stoßen.

Allerdings hat man dort wetterbedingt gerade große Schneesorgen, obwohl die Skigebiete in den Rocky Mountains auf über 2.500 m Seehöhe liegen. "Im September hat es schon sehr gut ausgesehen, da wurde viel Schnee gemacht. Aber dann ist auch dort der große Warmwettereinbruch gekommen", berichtete Riml.

Die für 1. November geplant gewesenen Openings in Vail bzw. dem US-Trainingscenter in Copper Mountain wurden deshalb jetzt schon um bereits eine Woche bzw. zehn Tage nach hinten verlegt. Traditionell bereiten sich sehr viele Teams in Colorado auf die Nordamerika-Tournee bzw. die restliche Saison vor. Der Abflug der ÖSV-Abfahrer ist für 10. November geplant.

In den USA hofft man, dass wie angekündigt das Wetter am 31. Oktober umschlägt und die Temperaturen sinken. "Derzeit haben wir dort aber die gleichen Probleme wie die Gletschergebiete in Europa", sagte Riml.

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