Di, 21. November 2017

Nationalfeiertag

26.10.2014 06:00

Rote Teppiche und pinke Hasen am Ballhausplatz

Die Einladung des Bundespräsidenten und des Bundeskanzlers zum Tag der offenen Tür in ihre Repräsentationsräume am Nationalfeiertag ist nicht neu. Dass sich im Bundeskanzleramt die Bundesmuseen präsentieren und Burgtheater, Volksoper und Staatsoper Aufführungen im 10-Minuten-Takt geben und die Präsidentschaftskanzlei gegenüber ein Stück "Hofburg zum Mitnehmen" (Bild) verschenkt, aber schon.

Während das Bundesheer am Heldenplatz seine traditionelle Leistungsschau abhält, lädt das Bundeskanzleramt heute am angrenzenden Ballhausplatz zum Kontrastprogramm und wird zwischen 12 und 17 Uhr "zum Kulturzentrum der Republik". Da warten die Bundestheater mit Lesungen, Oper-, Musical- und Theaterszenen mit u.a. Mavie Hörbiger, Peter Matic, Elisabeth Orth, Aida Garifullina und Alfred Sramek im Steinsaal auf, die Bundesmuseen stellen Projekte vor und Exponate aus.

Die Österreichische Nationalbibliothek etwa präsentiert digitalisierte Zeitungen der vergangenen 400 Jahre, das Naturhistorische Museum einen Streifzug durch seine 125-jährige Geschichte, das Kunsthistorische die Forschung an Alten Meistern mit einem 3D-Mikroskop, die Albertina Ottmar Hörls pinken Dürer-Hasen, das mumok den menschlichen Körper als Motiv des Wiener Aktionismus oder das Belvedere Paola Pivis lebensgroße Bärenfigur. Ums Eck in der Herrengasse 23 wird ins Palais Porcia in die Ausstellung "'Extraausgabee -!' Die Medien und der Krieg 1914-1918" geladen.

Fischer verschenkt ein Stück der Hofburg
Die Lust auf Kunst will auch Bundespräsident Heinz Fischer wecken, der seine Besucher am Tag der offenen Tür in der Präsidentschaftskanzlei zwischen 14 und 16 Uhr nicht mit leeren Händen gehen lässt. Der Verein Roter Teppich für junge Kunst ließ im Vorfeld alte rote Teppiche aus der Hofburg zerschneiden und die Einzelteile von rund 40 Künstlern - darunter etwa Eva Schlegel, Hubert Scheibl und Florian Nitsch - zu Unikaten verarbeiten.

Jeweils eines der mehr als 1.500 bemalten, veränderten bzw. beklebten Teppichstücke ziert nun einen Katalog, der Verein, Künstler und die (Kunst-)Geschichte der Hofburg beleuchtet und den Besuchern als Andenken geschenkt wird.

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