Sa, 18. November 2017

Täter auf der Flucht

24.10.2014 12:00

Raubopfer lag stundenlang gefesselt in Wohnung

Stundenlang hat ein 66-Jähriger nach einem Raubüberfall in seiner Innsbrucker Wohnung auf Hilfe warten müssen: Ein Unbekannter hatte sich als Polizist ausgegeben und war so in die Wohnung des Pensionisten gelangt. Der Mann überwältigte sein Opfer, fesselte und beraubte es. Dann machte er sich aus dem Staub.

"Wir ermitteln in alle Richtungen", betonte LKA-Ermittler Christoph Hundertpfund am Donnerstag im Gespräch mit der "Krone". Sehr viel sei noch offen. Es gebe weder einen genauen Tatzeitpunkt, noch sonstige konkrete Anhaltspunkte. "Auch die Täterbeschreibung ist nur vage. Sie hilft uns eigentlich nicht weiter."

Täter mit Bargeld geflüchtet
Das Opfer gab an, dass der Mann an seiner Tür geläutet hatte und sich als Kriminalist ausgab. Statt einen Ausweis zu verlangen, ließ er den Unbekannten ins Innere. Dort rang der Täter sein Opfer nieder, fesselte es mit Gegenständen aus der Wohnung und machte sich mit Bargeld in unbekannter Höhe aus dem Staub.

Das Opfer musste dann laut eigenen Aussagen stundenlang gefesselt ausharren, ehe es sich in den frühen Morgenstunden befreien und die Lebensgefährtin anrufen konnte. Der Mann erlitt leichte Verletzungen, war zur Untersuchung in der Klinik, ist aber mittlerweile wieder zu Hause.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden