Di, 12. Dezember 2017

2,1 Promille im Blut

22.10.2014 15:45

Alko-Geisterfahrerin nach 25 Kilometern gestoppt

Nach einer Geburtstagsfeier wollte Mittwoch früh eine 37-jährige Obersteirerin stockbetrunken mit dem Auto zur Arbeit fahren - insgesamt 25 Kilometer "geisterte" sie daraufhin auf zwei Schnellstraßen in die falsche Richtung. Ein Lkw-Fahrer stoppte die Lenkerin.

Gegen 4 Uhr fuhr die Arbeiterin im obersteirischen Kraubath falsch auf die S36 auf und bewegte sich als Geisterfahrerin in Richtung Knoten St. Michael. Ab 4.25 Uhr meldeten sich immer wieder aufgeregte Autofahrer bei der Polizei. Der viele Gegenverkehr schien die Frau aber nicht zu beeindrucken.

Bei St. Michael war sie auf die falsche Richtungsfahrbahn der S6 gelangt und fuhr von dort bis nach Oberaich. "Kurz vor jener Baustelle, wo die Autobahn in einen Gegenverkehr übergeht, hat ein uns leider unbekannter Lkw-Lenker die Geisterfahrerin stoppen können", berichtet Michael Peer von der Autobahnpolizei. "Sekunden danach waren wir auch schon da."

Geisterfahrerin musste Führerschein abgeben
Trotz ihrer Trunkenheit - der Alko-Test ergab 2,1 Promille - begriff die Frau, was sie getan hatte und zeigte sich erleichtert, dass dadurch kein Unglück geschehen war. Laut ihren Angaben wollte sie nach der Geburtstagsfeier einer Bekannten unbedingt mit dem Auto zur Arbeit fahren. Doch das hätte nicht geklappt.

Die 37-Jährige, die ihren Führerschein bis auf Weiteres los ist, wurde im Streifenwagen heimgebracht. Dann ließ sie sich mit dem Taxi zur Arbeit bringen.

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