Mi, 22. November 2017

Hotel in Istanbul

20.10.2014 17:00

„Krone“-Lokalaugenschein in „Attilas Palast“

Attila Dogudan, Österreichs Gastro-Aushängeschild mit türkischen Wurzeln, setzt sich selbst ein Denkmal. In seiner Geburtsstadt Istanbul errichtet der Gründer der Catering-Firma "Do & Co" ein Hotel, das weltweit seinesgleichen sucht. Die "Krone" schaute einen Sprung auf der spektakulären Baustelle vorbei.

Die Sonne steht hoch über der ersten Bosporus-Brücke, der Schatten fällt auf die Gruppe neugieriger Besucher aus Wien. Der Chef persönlich führt über das Areal, auf dem bis Ende 2015 das Super-Hotel seine Pforten öffnen soll. Sagenhafte 100 Millionen Euro investiert der 55-Jährige gemeinsam mit Turkish Airlines in das Projekt.

Damit setzt sich der Gastro-Tausendsassa am Ort seiner Geburt ein Denkmal. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Hotel - einen offiziellen Namen gibt es noch nicht - wird nicht nur einfach aus dem (historischen) Boden gestampft.

Heruntergekommene Paläste als Basis für Luxusherberge
Zwei völlig heruntergekommene und großteils zerstörte Paläste aus dem 18. Jahrhundert bilden die Basis für die 95-Betten-Luxusherberge. Sie werden aktuell von Grund auf restauriert und damit vor der endgültigen Vernichtung bewahrt. Das gefällt nicht nur den Istanbuler Behörden, sondern auch der Bevölkerung - und bringt viel Prestige.

Zwischen den beiden Palästen soll ein Restaurant samt Bar zu finden sein. Dieses wird bereits im Frühjahr 2015 eröffnet. Aus gutem Grund: "Wir bauen hier ein Restaurant, dem ein Hotel angeschlossen ist. Und kein Hotel-Restaurant. Wer geht schon in einem Hotel-Restaurant essen", spricht Dogudan aus langjähriger Erfahrung. Es sollen eben auch junge Leute angesprochen werden.

Zimmer ab 300 Euro aufwärts
Zimmer gibt's bereits ab 300 Euro aufwärts, für eines der besten Hotels der Mega-Metropole und in bester Lage (direkt am Wasser) ein durchaus überschaubarer Preis. Aber auch Staatsgäste sollen hier absteigen - und in einem unterirdischen Ballroom Empfänge geben.

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