Mo, 20. November 2017

80 Teilnehmer in OÖ

19.10.2014 16:54

Rechtsextremen-Treffen endet ohne Zwischenfälle

Das dreitägige Treffen der Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik - Experten stufen sie als rechtsextrem ein - ist nach drei Tagen am Sonntag ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen. "Bis dahin hatte es nur am Samstag eine angemeldete Gegendemo mit rund 30 Teilnehmern gegeben", berichtete die Polizei.

Die Versammlung hatte für Aufsehen und Kritik gesorgt. Anfangs herrschte noch Unklarheit über den Veranstaltungsort. Die Arbeitsgemeinschaft hatte zuerst Salzburg auf ihrer Homepage als Schauplatz für die "49. Politische Akademie" angekündigt. Dann wurde klar, dass die Tagung in Oberösterreich stattfinden werde.

Polizei "in entsprechender Mannstärke" vertreten
Das Sicherheitsaufgebot rund um die Veranstaltung dürfte jedenfalls erheblich gewesen sein. Um den Gasthof, wo sich die rund 80 Teilnehmer trafen, wurde ein Platzverbot verhängt. Wie viele Beamten rund um die Tagung anrückten, wollte Michael Tischlinger - Leiter des Landesverfassungsschutzes - nicht konkret sagen. Man werde "in entsprechender Mannstärke" im Einsatz sein, hieß es kryptisch.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatte es heftige Kritik an dem Treffen gegeben. Grüne, KPÖ, das Mauthausen Komitee Österreich und das oö. Antifa-Netzwerk verlangten ein Verbot der AFP. Die SPÖ Oberösterreich schloss sich dieser Forderung auf ihrer Facebook-Seite an.

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