So, 27. Mai 2018

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19.10.2014 12:05

Kobane: Kurden drängen IS-Kämpfer weiter zurück

Kurdische Kämpfer haben die Dschihadisten des Islamischen Staates (IS) weiter aus dem Osten der umkämpften nordsyrischen Stadt Kobane vertrieben. Bei heftigen Gefechten von Mitternacht bis Sonntag früh seien Truppen der kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) in das vom IS besetzte Viertel Kani Araban vorgedrungen, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Die internationale Koalition habe die Kurden mit insgesamt sechs Luftangriffen unterstützt. Drei Angriffe erfolgten nach Angaben der Beobachtungsstelle kurz nach Mitternacht auf IS-Stellungen in Kani Araban, drei weitere am Sonntagmorgen auf Rückzugsorte der Dschihadisten westlich von Kobane. Die kurdische Enklave an der Grenze zur Türkei wird seit knapp fünf Wochen von der IS belagert.

Erdogan schloss Waffenlieferung an Kurden in Syrien aus
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan schloss unterdessen Waffenlieferungen an die kurdischen "Volksschutzeinheiten" in der umkämpften nordsyrischen Grenzstadt Kobane aus. Die syrisch-kurdische Partei PYD sei aus Sicht der Regierung ebenso eine "Terrororganisation" wie die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK, sagte Erdogan nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu.

Erdogan fügte in der Nacht zu Sonntag auf dem Rückflug aus Afghanistan hinzu, niemand könne von der Türkei erwarten, solchen Waffenlieferungen zuzustimmen. Die Volksschutzeinheiten sind die Miliz der PYD, die eng mit der PKK verbunden ist.

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