Do, 23. November 2017

Prizm ist lernfähig

16.10.2014 14:08

Smarter Player spielt nur, was Sie hören wollen

Ein französisches Start-up hat auf der Crowdfunding-Seite Kickstarter einen Musikplayer vorgestellt, der das Musikhören in den heimischen vier Wänden revolutionieren könnte. Der Streaming-Empfänger Prizm enthält einen kleinen Linux-PC, mit dem er die Hörgewohnheiten der Nutzer analysiert. Damit soll er stets die passende Musik spielen – und sich sogar den aktuellen Gegebenheiten in der Wohnung anpassen.

Das Gerät ist einerseits mit einer Software ausgestattet, welche von den Hörgewohnheiten der Nutzer lernt. Andererseits verfügt es über ein Mikrofon, das die Umgebungsgeräusche misst, wodurch das Gerät erkennt, ob gerade eher ruhige Chillout-Musik oder laute Party-Musik angebracht ist.

Wer im Raum ist, erkennt das Gadget durch die Bluetooth-Signale der Smartphones der Nutzer. Weilen zwei Benutzer im Raum, mischt Prizm automatisch eine Playlist zusammen, welche den Vorlieben beider Nutzer gerecht wird.

Finanzierung schon fast gesichert
Noch handelt es sich bei Prizm um ein Kickstarter-Projekt in der Finanzierungsphase. 40 Tage vor Ende der Geldbeschaffungsaktion wurde das Finanzierungsziel von 70.000 US-Dollar allerdings schon fast erreicht, es ist also ziemlich sicher, dass Prizm es tatsächlich in den Handel schafft. Wer die Macher des Geräts über Kickstarter unterstützt, soll seinen Prizm-Player für 109 Dollar bekommen. Im Handel wird das Gerät dann 60 Dollar mehr kosten.

Die Musik, die das Gerät abspielt, wird direkt von Streamingdiensten aus dem Internet geholt. Zum Start werden die Dienste Spotify, Deezer und Soundcloud unterstützt. Später sollen weitere Dienste hinzukommen, versprechen die Prizm-Macher.

Bedienung über Tasten und Handy-App
Die Bedienung erfolgt wahlweise über zwei direkt am pyramidenförmigen Gerät selbst angebrachte Tasten, mit denen Gefallen oder Missfallen für ein Lied ausgedrückt werden kann, oder über eine Smartphone-App. Der Musikplayer wird ohne Boxen ausgeliefert und findet über ein Klinken- oder ein optisches Toslink-Kabel Anschluss an Lautsprecher. Über Bluetooth können ebenfalls Boxen damit gekoppelt werden. Die Musik kommt via WLAN aufs Gerät.

Die Macher von Prizm versprechen, dass jeder Bewohner eines Haushalts sein eigenes Konto auf dem Gerät anlegen kann, wodurch ihm stets seine Lieblingsmusik vorgespielt wird. Spezialfunktionen wurden angekündigt: Auf Wunsch wird Prizm seine Nutzer täglich mit einem anderen zu ihrem Musikgeschmack passenden Song wecken und sie sogar durch Musiksignale ins Bett schicken. Geht alles glatt, wird Prizm im Juni 2015 in den Handel kommen.

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