So, 20. Mai 2018

Skandalspiel

15.10.2014 13:02

Bruder von Albanien-Premier: "Nichts damit zu tun"

Olsi Rama, der Bruder des albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama, hat am Mittwoch dementiert, für jenen Vorfall verantwortlich zu sein, der am Dienstagabend zu Ausschreitungen beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Serbien und Albanien in Belgrad führte. Das Match wurde in der Folge abgebrochen. Sogar in Wien gingen die Wogen hoch - es kam zu Krawallen zwischen Serben und Albanern (siehe Infobox).

"Ich habe nichts zu tun mit der Drohne", betonte Rama am Mittwoch bei seiner Rückkehr in die albanische Hauptstadt Tirana. "Ich verstehe nicht, woher diese Geschichte kommt."

Drohne als Auslöser des Skandals
Serbische Medien hatten unter Berufung auf das Innenministerium in Belgrad berichtet, Rama habe von seiner VIP-Loge aus eine Drohne mit einer Flagge "Großalbaniens" auf das Spielfeld fliegen lassen. Der Zwischenfall in den Schlussminuten der ersten Halbzeit sorgte für Ausschreitungen im Stadion. Es kam zu einem Handgemenge, nachdem ein serbischer Spieler die Flagge an sich nahm.

Auch einige Zuschauer stürmten auf den Platz und griffen vereinzelt albanische Spieler an. Die Partie, zu der keine albanischen Fans zugelassen waren, wurde schließlich beim Stand von 0:0 abgebrochen.

In Wien-Ottakring kam es in der Nacht zu einem größeren Polizeieinsatz aufgrund drohender Zusammenstöße zwischen Serben und Albanern. Durch die große Präsenz der Exekutive konnte verhindert werden, dass die beiden Gruppen aufeinandertrafen.

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