Di, 24. Oktober 2017

Unfalllenker aus Ö

12.10.2014 08:16

Ungarischer Politiker bei Verkehrsunfall getötet

In der Nacht auf Sonntag ist ein Lokalpolitiker im Nordwesten Ungarns bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Den Unfall in Alcsutdoboz soll ungarischen Medien zufolge ein 84-jähriger ungarisch-österreichischer Staatsbürger mit seinem Wagen mit österreichischem Kennzeichen verursacht haben.

Andras Varadi, Kandidat des linken Oppositionsbündnisses Együtt für das Bürgermeisteramt in Alcsutdoboz, war laut einem Parteifreund nach dem Anbringen von Wahlplakaten auf dem Heimweg gewesen, als es zur Tragödie kam.

Varadi war in den Medien durch seine Protestaktionen bekannt geworden. Diese richteten sich gegen die Entwicklungen im 50 Kilometer südwestlich von Budapest gelegenen Dorf Felcsut, dem Heimatort von Premier Viktor Orban. So demonstrierte er in dem 1.800-Einwohner-Ort gegen den Bau eines Fußballstadions mit rund 3.500 Plätzen.

Varadi protestierte auch gegen den "Landraub" in Felcsut. Familie und Freunde des Premiers würden über Strohmänner viel Boden kontrollieren, während ihm für seine Schafe keine Weide mehr bliebe, zitierten die Medien den Landwirten.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).