Di, 12. Dezember 2017

Plädoyer für Kurven

07.10.2014 13:20

Robyn Lawley kritisiert Modelbranche

Sie ist das derzeit wohl bekannteste Plus-Size-Model und macht mit ihren sexy Kurven richtig Karriere. Doch im Interview mit der "Marie Claire" prangert Robyn Lawley jetzt die Modelbranche an und spricht sich gegen den Druck aus, immer noch dünner sein zu müssen.

"Gesund statt mager", so das Motto von Robyn Lawley. Mit ihrem kurvigen Körper macht die 25-Jährige jetzt auch so richtig Karriere, ist als Plus-Size-Model gut gebucht und weltbekannt. Doch das war nicht immer so, wie sie im Interview mit dem Magazin verrät.

"Meine Schwester wollte schon, dass ich modele, da war ich noch ein Kind", erzählt Lawley über ihre Anfänge. "Als Teenager motivierte mich jedermann, vermutlich, weil ich so groß war." Doch schon bald habe sie sich von den Vorgaben in der Branche schwer unter Druck gesetzt gefühlt, so die hübsche Brünette. "Wenn man ans Modeln denkt, hat man auch automatisch das Dünnsein im Kopf", plaudert sie aus dem Nähkästchen. "Als ich mich Agenturen vorstellte, war mein Gewicht immer ein Thema."

"Ich hatte viele Probleme mit dem Hungern"
Die Folge: Lawley habe versucht, dünner zu werden, wie sie schildert. "Ich fing also an, abzunehmen. Alle um mich herum akzeptierten das, denn man dachte: 'Nun, Robyn will ein Model sein und sie könnte Erfolg haben. Es ist nur logisch, dass sie Gewicht verliert.'" Doch nicht nur ein paar Kilos mussten dran glauben, sondern einige mehr. "Es ging nicht um ein bisschen Gewicht, sondern um sehr viel. Ich hatte viele Probleme damit", gesteht die 25-Jährige.

Sie habe gehungert, so lange, bis ihr ein Schlüsselerlebnis die Augen geöffnet habe, so Lawley weiter: Als sie nämlich als 16-Jährige mit einer sehr mageren Modelkollegin auf einen Kaffee ging - und diese trotz Hungers das Essen verweigert habe. "Ich habe mir um ihre Gesundheit Sorgen gemacht."

Ein Grund für sie, ihren Lebensstil zu überdenken - und die Modelbranche anzuprangern. "Viele Models werden gemessen, wenn sie von einer Agentur aufgenommen werden. Wenn sie zunehmen, fliegen sie raus. Die Leute verstehen nicht, was das Hungern anrichten kann."

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