Mo, 23. Oktober 2017

15.000 Volt

06.10.2014 11:49

Bub klettert auf Waggon und erleidet Stromschlag

Schwerste Verletzungen hat ein 16 Jahre alter Bursche am Sonntagabend bei einem Stromunfall im Wiener Bezirk Leopoldstadt erlitten. Der Jugendliche war auf das Dach eines Güterwaggons geklettert, der auf dem ÖBB-Bahnhofsgelände beim Handelskai abgestellt war. Dort erlitt er laut Polizei einen Stromschlag und wurde zu Boden geschleudert.

Kurz nach 20 Uhr war es am Sonntag zu dem schweren Unfall gekommen. Der 16-Jährige betrat gemeinsam mit einem 17 Jahre alten Freund das Areal des Bahnhofs. Obwohl ihm dieser mehrfach davon abriet, kletterte der 16-Jährige auf das Dach des Waggons. Dabei forderte er nach Angaben der Polizei seinen Freund auch mehrmals dazu auf, mit dem Handy ein Foto von ihm auf dem Dach des Zugs zu schießen.

Durch 15.000-Volt-Stromschlag zu Boden geschleudert
Doch sofort beim Betreten des Daches wurde der 16-Jährige durch den 15.000-Volt-Stromschlag aus der Oberleitung zu Boden geschleudert, sagte der 17-Jährige bei seiner Einvernahme. Der Jugendliche löschte mit bloßen Händen die brennende Kleidung seines Freundes. Ein ÖBB-Mitarbeiter wurde durch die Hilferufe des Burschen auf den Unfall aufmerksam, er verständigte die Einsatzkräfte, die den Verletzten ins Krankenhaus brachten.

Schwere Verbrennungen, Prellungen und Abschürfungen
Der Jugendliche erlitt neben schweren Verbrennungen dritten Grades auch Prellungen und Abschürfungen, als er infolge des Stromschlags vom Dach stürzte. Der 16-Jährige befand sich am Montag auf der Intensivstation im Spital. "Er ist derzeit stabil und nicht in Lebensgefahr", sagte eine Krankenhaussprecherin.

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