Sa, 16. Dezember 2017

Tiere leiden Qualen

06.10.2014 09:50

Tierecke und VCÖ fordern Stopp der Tiertransporte

Sie haben oft nicht einmal Wasser, werden eng zusammengepfercht, liegen mit gebrochenen Beinen am Boden, zertrampelt von panischen Artgenossen – eine "Barbarei wie im Mittelalter, in heutigen, modernen Zeiten", hat ein "Krone"-Leser die Tiertransporte einmal genannt. Jetzt macht auch der Verkehrsclub Österreich gegen diese Qualen mobil.

Wann haben Sie den letzten Tiertransporter auf der Straße gesehen? Der Anblick ist selten geworden. "Aber nicht, weil es solche Fahrten nicht mehr gibt – es gibt mehr als je zuvor", sagt Maggie Entenfellner, Chefin der "Krone Tierecke", "sondern, weil die Frächter die Tiere hinter Lkw-Wänden verstecken. Das Leid soll sich ja nicht auf die Mägen der Konsumenten schlagen." Sie fordert einen Stopp der Transporte, außer bis zum nächsten Schlachthof.

Bis zu 30 Stunden im Lkw eingepfercht
Denn Rinder, Schweine und Hühner werden längst nicht mehr nur dorthin transportiert. "Internationale Tiertransporte dürfen mit kurzen Pausen bis zu 30 Stunden dauern", zeigt auch der Verkehrsclub Österreich anklagend auf. Dass das vielfach mit Leid verbunden ist, mit Qual, Tod und Brüchen, ist klar. Dass nach Österreich allein eine halbe Million Schweine eingeführt werden, ist angesichts der Schweinepreise, die Bauern bekommen, nahezu pervers.

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