Mo, 23. Oktober 2017

100-Kilo-Belastung

06.10.2014 09:36

Samsung testet Handy-Biegsamkeit mit Robo-Hintern

Nachdem Apples iPhone 6 Plus durch den "Bentgate"-Skandal mit verbogenen Geräten für Aufsehen gesorgt hat, nutzt der südkoreanische Erzrivale Samsung die Gunst der Stunde, um auf die Stabilität seiner eigenen Geräte hinzuweisen. Konkret testet man deren Biegsamkeit bei Samsung unter anderem mit einem eigens konstruierten Robo-Hintern, wie aus einem neuen Video aus den Qualitätssicherungs-Labors hervorgeht.

Das in Jeans gehüllte künstliche Gesäß simuliert die Auswirkungen auf ein Smartphone, wenn sich eine rund hundert Kilo schwere Person hunderte Male daraufsetzt. Im Video zeigen die Koreaner, dass sie auf diese Art und Weise ihr kommendes Riesen-Smartphone Galaxy Note 4 auf seine Robustheit getestet haben. Verbogene Geräte sollten hier also nicht auftreten.

Neben dem Test mit dem künstlichen Hintern führt Samsung in der Qualitätskontrolle noch einen weiteren Biege-Test mit dem Galaxy Note 4 durch: Es wird mit Ober- und Unterkante auf zwei Metallkeile aufgelegt, in der Mitte wird von oben Druck ausgeübt. Gemessen wird, wie stark das Gerät bei einem Druck von 25 Kilo auf die Mitte nachgibt.

Während Samsung im Video keine Gelegenheit auslässt, um auf die Gehäusestabilität seines neuen Top-Geräts hinzuweisen, verschweigen die Koreaner, dass das Galaxy Note 4 auch nicht skandalfrei ist. Erst kürzlich wurde bekannt, dass das Gehäuse des Geräts mit einer unschönen Spalte aufwartet, die im Dauereinsatz größer werden soll (siehe Infobox). Im Handbuch wird sie als Feature bezeichnet…

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