Sa, 25. November 2017

Kampf gegen das Aus

03.10.2014 16:04

Wiener Clubs: „Wir retten jetzt das ‚Flex‘“

"Ja, es stimmt!", bestätigt der Masseverwalter. Tragisch, aber wahr: Über das "Flex" wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Wiener Szene-Institution könnte noch vor Weihnachten zusperren müssen. Wiener Clubs wollen das Schlimmste abwenden und zusammen helfen: "Wir retten das Flex."

Natürlich - die Dichte an Fortgehlokalen am Donaukanal ist groß, und das Aufsperren des Konkurrenz-Clubs "Grelle Forelle" im Jahr 2011 hat sicher auch sein Übriges dazugetan. Fakt ist: Am 1. Dezember findet die Prüfungs- und Berichttagsatzung statt, es wird entschieden, ob eine Fortführung des "Flex" sinnvoll ist oder nicht. "Es kann aber jederzeit aus sein", so Masseverwalter Michael Lesigang. Bis zum 17. November haben Gläubiger Zeit, ihre Forderungen anzumelden.

"Das 'Flex' war einmal Vorreiter in elektronischer Musik", sagt Nuriel Molcho vom gegenüberliegenden Tel Aviv Beach: "Ich denke, das "Flex" hätte sich weiterentwickeln müssen. Jedenfalls kann man sich Wien ohne das "Flex" kaum vorstellen!"

Auch Marcus Wild - er betreibt unter anderem das U4 - ist betroffen. Um das Flex zu retten, wollen die Clubs gemeinsame Sache machen und einen Benefizabend veranstalten.

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