Sa, 18. November 2017

Weiße Roboter-Robbe

01.10.2014 15:54

Süßer „Paro“ lässt betagte Heimbewohner strahlen

"Paro" schwenkt zufrieden den Kopf, sobald er gestreichelt wird. Er quiekt, rudert mit den Flossen und schließt bei hellem Licht die Augen. Abends wird er müde und geht schlafen. "Paro, das Robbenbaby" ist ein Roboter mit Fell und Kulleraugen - und zaubert im Wiener Pflegewohnheim Simmering den Bewohner ein Lächeln ins Gesicht.

"Die Robbe ersetzt weder Personal noch Therapie. Sie ist ein zusätzliches Mittel, das Wohlbefinden zu steigern", so Stationsschwester Theresia Huber. Mitte 2010 war das Roboter-Fellknäuel in Deutschland vorgestellt worden und eroberte wenig später bereits die Schweiz, Österreich, Großbritannien und Frankreich.

Besonders bei an Demenz erkrankten Menschen wird Paro eingesetzt, doch nicht nur dort gibt es Erfolge. So sprechen bislang stumme Heimbewohner wieder, andere schlossen Freundschaften. Das Streicheln und Bürsten verbessert zudem die Beweglichkeit der Gelenke.

Paro kostet 4.800 Euro
Durch eingebaute Mikrofone, Licht- und Berührungssensoren reagiert die weiße Roboter-Robbe auf ihre Umgebung. Paro kostet 4.800 Euro, ein vollgeladener Akku reicht für fünf Stunden. Sein Erfinder, Tobias Bachhausen, hat bewusst kein Haustier gebaut. "Hunde oder Katzen wecken Erwartungen, die Roboter nicht erfüllen können."

Dank der positiven Auswirkungen auf Patienten und Heimbewohner will sich nun auch das Wiener Sofienspital einen kleinen Liebling anschaffen.

Hier finden Sie alle Infos zu Paro.

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