Sa, 18. November 2017

Drama in Osttirol

30.09.2014 14:22

Zwei Bergsteiger bei 400-Meter-Absturz gestorben

Zu einem tödlichen Alpinunfall ist es am Dienstagvormittag am Großglockner in Osttirol gekommen. Eine Zweierseilschaft stürzte rund 400 Meter über steiles und felsendurchsetztes Gelände in die Tiefe. Ein 49-jähriger Bergsteiger konnte nur mehr tot geborgen werden. Der andere wurde in das Krankenhaus nach Lienz geflogen - der 56-Jährige erlag dort aber wenig später seinen schweren Verletzungen.

Die beiden österreichischen Alpinisten waren am Morgen über die Südseite des Großglockners (3.798 Meter) aufgestiegen. Als das Duo die "Grögerrinne", eine 45 Grad steile Firnflanke, erreicht hatte, kam es zu dem Unglück. Die beiden stürzten rund 400 Meter in die Tiefe und kamen im Bereich des "Teischnitzkees" zu liegen.

Ein Alpinpolizist beobachtete den Absturz. Er setzte sofort die Rettungskette in Gang. Ein Polizeihubschrauber transportierte die Leiche des anderen Alpinisten ab. Der Schwerverletzte wurde vom Rettungshubschrauber "Martin 4" geborgen und in das Krankenhaus nach Lienz geflogen. Dort erlag der 56-Jährige jedoch seinen schweren Verletzungen. Wie es zu dem Unfall gekommen war, ist unklar. Die Erhebungen der Alpinpolizei sind noch nicht abgeschlossen.

Seilschaft am Dachstein abgestürzt
Erst am Sonntag war es am Dachstein in Oberösterreich zu einem schweren Alpinunfall gekommen: Eine 33-jährige Tschechin war mit ihrem 39-jährigen Lebensgefährten abgestiegen und ausgerutscht. Sie riss ihren Begleiter und eine aus vier Landsleuten bestehende Seilschaft mit. Fünf von ihnen wurden verletzt (Bericht siehe Infobox).

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