So, 19. November 2017

„Keine Verschwörung“

27.09.2014 11:50

Rosberg-Aus: Wartungsmittel sorgte für Kurzschluss

Das frühe Aus von Nico Rosberg beim Formel-1-Grand-Prix in Singapur wurde durch einen Kurzschluss - ausgelöst durch ein Wartungsmittel - verursacht. Das haben Untersuchungen des Mercedes-Rennstalls ergeben. Die Substanz sei ein Mittel, das beim normalen Service-Prozess vor dem Rennwochenende verwendet werde.

Unter dem Hashtag "#NotAConspiracy" stellte das deutsche Team auch gleich klar, dass es sich bei der Unzuverlässigkeit um keine Verschwörung gehandelt habe. Rosberg war am Sonntag beim F1-Nachtrennen vorzeitig ausgeschieden (siehe Infobox).

Wartungsmittel auf Kabel
Die Kabel in der Lenksäule seien mit einem Wartungsmittel kontaminiert gewesen, das eigentlich der Qualitätskontrolle dient. Durch den Defekt in der Lenksäule waren die meisten Funktionen des Steuers in Mitleidenschaft gezogen worden. Rosberg konnte nicht mehr schalten und auch keine Änderungen im Motoren-Setting mehr durchführen, so das Team.

Rosberg war zu Beginn der Formationsrunde stehen geblieben, aus der Boxengasse gestartet und nach einigen Runden letztlich entnervt aus seinem Boliden gestiegen. Der 29-jährige Deutsche musste die WM-Führung an seinen siegreichen Teamkollegen Lewis Hamilton abgeben (siehe Infobox).

Mercedes setzt in Japan neue Teile ein
Die Verunreinigung sei nicht sichtbar und bis zum Sonntag, als Rosberg auf dem Weg in die Startaufstellung war, auch nicht festzustellen gewesen. In den kommenden Rennen sollen neue Teile benutzt werden, kündigte Mercedes gut eine Woche vor dem Großen Preis von Japan an.

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