Do, 23. November 2017

Für tot gehalten

26.09.2014 17:00

66-Jähriger: „Hallo A1, ich lebe doch noch“

Name gleich, Geburtsjahr gleich, derselbe Wohnbezirk - da steigt der Computer offenbar aus. Und die Servicestellen der Telekom gleich mit dazu. So wurde einem Wiener jetzt der Telefonanschluss gekappt, weil er angeblich tot sei. Die Witwe des tatsächlich verstorbenen Heinz Piringer kämpft hingegen um eine Gutschrift.

"An die Hinterbliebenen" von Heinz Piringer richtet sich das Schreiben von A1. Der 66-Jährige öffnete fassungslos den Brief und staunte nicht schlecht, als die Telekom sogar seinen Festnetzanschluss per 12. September kappte. "Ich kam nach Hause, das Telefon war tot", so der Unternehmer.

Eine Verwechslung, wie der Wiener immer wieder bei der Servicestelle des Betreibers beteuerte. Doch der Computer kennt offenbar keine Gnade. Denn bis heute konnte die Leitung nicht wiederhergestellt werden. Zusätzlich soll - das geht aus einem zweiten Schreiben hervor - der Anschluss am Nebenwohnsitz in Au am Leithaberge in Niederösterreich per 21. Oktober ebenfalls gekappt werden. So weit, so skurril.

Tragisch wird der Vorfall aber dann, wenn der Witwe des tatsächlich im April verstorbenen Heinz Piringer - ein ÖVP-Bezirksrat aus dem Wiener Bezirk Liesing - immer noch Post für ihren toten Ehemann ins Haus flattert. Die Frau fordert zudem eine Gutschrift über mehr als 100 Euro - dieser Betrag war dem beliebten Kommunalpolitiker bereits nach dessen Tod vom Konto abgezogen worden -, bislang allerdings ohne Erfolg...

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