Mi, 22. November 2017

Tischtennis-EM

25.09.2014 22:58

ÖTTV-Herren nach zwei Niederlagen ausgeschieden

Für Österreichs Tischtennis-Herren ist die Europameisterschaft nach der Gruppenphase beendet. Einer Niederlage gegen Ungarn folgte am Donnerstagabend ein weiterer Rückschlag gegen Portugal: Nachdem Robert Gardos (3:1 gegen Marcos Freitas) und Daniel Habesohn (3:2 gegen Tiago Apolonia) gewonnen hatten, verlor Chen Weixing 2:3 gegen Joao Monteiro. Damit waren die Portugiesen schon vor dem Ende des Duells nicht mehr von Platz zwei zu verdrängen.

Der zweite Platz reicht den Portugiesen für den Verbleib im Turnier. Sie haben nun in der Tabelle fix die Nase vor Österreich und Ungarn.

Gegen Ungarn hatte das ÖTTV-Team zuvor eine unerwartete 2:3-Schlappe bezogen. Zum Auftakt verlor Robert Gardos überraschend gegen Daniel Kosiba, Chen Weixing sorgte im Duell zweier Abwehrspezialisten gegen Adam Pattantyus dann aber prompt für den Ausgleich. Mit einem unglücklichen 2:3 (fünfter Satz 14:16) von Daniel Habesohn gegen Janos Jakab geriet man neuerlich ins Hintertreffen, Gardos sorgte durch einen Viersatz-Erfolg über Pattantyus für den neuerlichen Ausgleich.

Die Entscheidung musste demnach im fünften und letzten Spiel fallen, das sich zu einem Krimi entwickelte. Chen Weixing egalisierte gegen Daniel Kosiba zunächst einen 0:2-Satzrückstand, auch im Entscheidungssatz kam er von 3:7 auf 8:8 heran. Bei 8:10 wehrte der Austro-Chinese noch zwei Matchbälle ab, den dritten verwandelte der Ungar aber mit einem Kantenball zum Sieg.

ÖTTV-Damen nach 3:0 über Frankreich aufgestiegen
Die ÖTTV-Damen feierten dagegen mit einem 3:0 über Frankreich ihren zweiten Sieg bei der EM in Lissabon und schafften damit erwartungsgemäß den Einzug ins Viertelfinale. Ein Sieg fehlt noch zur ersten Mannschaftsmedaille der Damen, der Gegner heißt entweder Polen, Ungarn oder Schweden.

Liu Jia hatte im Eröffnungsspiel hart zu kämpfen, nach einer raschen 2:0-Führung riss der Faden und Österreichs Nummer eins sah sich plötzlich im Entscheidungssatz mit 6:8 im Nachteil. Doch die Linzerin behielt die Ruhe und holte die nächsten sechs Punkte zur Führung.

Anschließend behielt Sofia Polcanova gegen Abwehr-Ass Li Xue in vier Sätzen die Oberhand. Den endgültigen Aufstieg in die Runde der besten acht fixierte Amelie Solja, die gegen Laura Gasnier einen 1:2-Rückstand wettmachte.

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