So, 19. November 2017

Polizei statt Arbeit

23.09.2014 16:33

Wien: Faule Lehrlinge täuschten Raubüberfall vor

Weil zwei faule Lehrlinge in Wien-Ottakring an einem Nachmittag Anfang September nicht mehr arbeiten wollten, haben sie einen Überfall erfunden. Die 18 und 19 Jahre alten Burschen gingen nach der Mittagspause lieber zur Polizei, statt zurück in ihren Betrieb. Bei den Schilderungen zum vermeintlichen Überfall in einem Park verstrickten sie sich aber in Widersprüche.

Die angehenden Köche tauchten in der Inspektion Wattgasse auf und gaben an, überfallen worden zu sein, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer am Dienstag. Ihnen seien in einem nahe gelegenen Park etwas über 100 Euro geraubt worden, so die beiden Kollegen. Danach wurde eine Anzeige aufgenommen, während sie sich ihre eigentliche Arbeit "ersparten".

Zunehmend in Widersprüche verstrickt
Bei den Befragungen durch Ermittler des Landeskriminalamts verstrickten sich die Lehrlinge immer mehr in widersprüchliche und unglaubwürdige Angaben. Sie schilderten laut Maierhofer untypische Abläufe zum Tathergang, außerdem erschien einer der beiden nicht zu weiteren Einvernahmen.

Nun gestanden die jungen Männer, sich den Raubüberfall ausgedacht zu haben, um nach der Mittagspause nicht mehr arbeiten zu müssen. Sie wurden wegen Vortäuschung einer gerichtlich strafbaren Handlung angezeigt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden